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NRW: Steigende Insolvenzen in der Pflege

Die Zahl der Insolvenzen in der nordrhein-westfälischen Pflegebranche steigt weiterhin an. Bereits im ersten Quartal dieses Jahres haben 15 Pflegeeinrichtungen beziehungsweise Pflegeanbieter Insolvenz angemeldet. Für Bewohnerinnen und Bewohner bedeutet dies jedoch nicht zwangsläufig die Schließung ihrer Einrichtung, da in vielen Fällen eine Übernahme durch einen anderen Träger erfolgt und die Versorgung fortgeführt werden kann.
Hintergründe der aktuellen Entwicklung
Mehrere Faktoren tragen zur wirtschaftlichen Belastung der Pflegeeinrichtungen bei. Dazu zählen insbesondere die gestiegenen Kosten für Energie, Lebensmittel und weitere Betriebsausgaben infolge der Inflation. Gleichzeitig führen Tarifsteigerungen zu höheren Personalkosten. Viele Einrichtungen berichten zudem, dass die Finanzierung durch Pflegesätze und öffentliche Fördermittel die tatsächlichen Aufwendungen nicht mehr ausreichend abdeckt.
Auch die Eigenanteile, die Pflegebedürftige für einen Heimplatz aufbringen müssen, sind in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen und liegen teilweise bei über 3.300 Euro monatlich. Dies stellt für viele Betroffene und ihre Angehörigen eine erhebliche finanzielle Herausforderung dar.
Was bedeutet eine Insolvenz für Pflegebedürftige?
Wird für eine Pflegeeinrichtung ein Insolvenzverfahren eröffnet, wird der Betrieb in der Regel zunächst unter der Verantwortung eines Insolvenzverwalters fortgeführt. Ziel ist es, die Versorgung der Bewohnerinnen und Bewohner sicherzustellen und möglichst eine Übernahme durch einen neuen Träger zu erreichen. Ein Umzug oder eine Kündigung des Heimplatzes kann dadurch häufig vermieden werden.
Eine frühzeitige Beratung kann dabei helfen, passende Versorgungsangebote in der Region zu finden und Versorgungslücken zu vermeiden.
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Das Team von unserer Pflegeberatung war vor Ort und hat sich intensiv mit den Anbietern von Leistungen und aktueller technischer Hilfsmittel ausgetauscht.





